Nach Grazer Schulunfall: Verunglücktes Mädchen am Weg der Genesung

22. März 2002, 10:23
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Rehabilitation hat bereits begonnen - Kinderchirurg Höllwarth: "Es schaut gut aus"

Graz - Gute Nachrichten gibt es hinsichtlich des Gesundheitszustandes jener Schülerin, die zu Beginn vergangener Woche in einem Grazer Gymnasium beinahe von der Eingangstür erschlagen worden wäre: Wie es am Freitag auf Anfrage bei der Kinderchirurgischen Station der Grazer Universitätsklinik hieß, befinde sich das Mädchen auf dem Weg der Genesung: " Es schaut gut aus", erklärte Michael Höllwarth, Leiter der Kinderchirurgie.

"Das Mädchen hat sich eigentlich sehr gut erholt", so Höllwarth. Nachdem die elfjährige Catrin eine Woche lang in der Intensivstation lag, wird sie nun bereits seit einigen Tagen auf der normalen Station betreut. Auch habe bereits die Rehabilitation mit Physio - und Ergotherapie begonnen, bei der das Mädchen gute Fortschritte mache. Rund drei Wochen, werde sie aber wohl noch auf der Station zubringen müssen.

"Die Kleine hat trotz der schweren Verletzung großes Glück gehabt", so der Kinderchirurg. Schwerwiegende Beeinträchtigungen seien nicht abzusehen.

Der Unfall am Pestalozzi-Gymnasium, bei dem ein Flügel einer schweren Glas-Metall-Türe aus den Angeln gefallen war, hatte für großes Aufsehen gesorgt: Mittlerweile werden im Auftrag des Bundes alle Eingangstüren in den Gymnasien überprüft, damit ein derartiger tragischer Zwischenfall nicht wieder vorkommen kann. (APA)

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