Februar brachte keine Erholung für heimische Werbekonjunktur

21. März 2002, 15:15
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5,3 Prozent weniger Werbeaufwendungen - Rückgänge für ORF und Tageszeitungen

Wien - Noch keinen Aufschwung für die österreichische Werbebranche konstatiert Focus Media Research in einer am Donnerstag veröffentlichen Werbebilanz für den Februar 2002. Insgesamt gingen demnach im Vormonat die Bruttoaufwendungen für Werbung im Vergleich zum Februar 2001 um 5,3 Prozent zurück. Im Jänner 2002 hatte der Rückgang 7,3 Prozent betragen. "Ein zwar geringeres Minus im Februar 2002 im Vergleich zum Tiefpunkt Jänner 2002 ist und bleibt nach sechs schwachen Monaten kein positives Signal", stellte Focus dazu fest.

Rückgänge wurden für die Tageszeitungen (minus 15,2 Prozent), den ORF-Hörfunk (minus 14,8 Prozent) sowie das ORF-Fernsehen (minus 9,9 Prozent) verzeichnet. Auch die Fachzeitschriften zeigten sich mit minus vier Prozent rückläufig.

Zuwächse im Vergleich zum Februar 2001 gab es dagegen für Privatradio (plus 9,6 Prozent) und Privatfernsehen (plus 7,8 Prozent) sowie bei den regionalen Wochenzeitungen (3,6 Prozent) und Illustrierten und Magazinen (2,4 Prozent). Deutliche Zuwächse hat Focus schließlich für die Kinowerbung (plus 15,8 Prozente) ermittelt, auch das klassische Prospekt (7,6 Prozent) und die Außenwerbung (6,2 Prozent) legten zu. (APA)

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