Raiffeisen hält 25 Prozent an Do&Co

22. März 2002, 15:40
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Catering als internationales Sprungbrett für andere Raiffeisen-Unternehmen

Wien - Die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien hat ihren Anteil am börsenotierten Catering-Unternehmen Do&Co, Wien, auf 25 Prozent plus eine Aktie aufgestockt. Neben Do&Co-Gründer Attila Dogudan, dessen Privatstiftung die Mehrheit der Do&Co-Aktien hält, ist Raiffeisen damit zweitgrößter Aktionär des Gastronomieunternehmens. Raiffeisen kaufte in den vergangenen Wochen Do&Co-Aktien über die Wiener Börse und erhielt zudem ein größeres Aktienpaket - kolportiert werden 10 Prozent - im Gegenzug für die Abgabe der Wiener Traditionskonditorei Demel an Do&Co im vergangenen Dezember.

Appetit gestillt

Damit hat Raiffeisen den Appetit auf die "Gourmet-Aktie" vorläufig einmal gestillt: Die "wirtschaftlich sehr Erfolg versprechende Verflechtung zwischen der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und Do&Co" sei vorerst abgeschlossen, sagte der Generaldirektor der Raiffeisen-Holding Erwin Hameseder am Freitag.

Strategischer Wert

Die Beteiligung an Do&Co habe für die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien einen hohen strategischen Wert: Als "weltbester Caterer und hervorragender Imageträger" könnte Do&Co für andere Unternehmen der Raiffeisen-Holding als Sprungbett dienen. Unternehmen der Gruppe - genannt wurden bereits NÖM oder Frisch Frost - könnten sich künftig weltweit bei internationalen Großveranstaltungen wie Formel-1-Rennen, Tennisturnieren, Kultur-Events oder auf internationalen Fluglinien präsentieren und damit global neue Absatzwege eröffnen. Damit könne man einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der heimischen Wirtschaft leisten. (APA)

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