Immofinanz erwirbt 50 Prozent an Luxushotel in St. Moritz

21. März 2002, 14:02
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Renovierung für Ski-WM

St. Moritz/Wien - Österreichs größte börsenotierte Immobiliengesellschaft, die Immofinanz, hat sich zu 50 Prozent an dem Fünf-Stern-Hotel Grand Hotel des Bains Kempinski im Schweizer Nobelskiort St. Moritz beteiligt. Das Hotel befand sich bisher im Alleinbesitz der Gemeinde St. Moritz. Wie die Immofinanz am Donnerstag in einer Presseinformation weiter mitteilte, wird das Luxushotel bis zur Wintersaison 2002/03 um 40 Mill. Euro vollständig renoviert werden. Spätestens im Dezember sollen dann rechtzeitig zur Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz 140 Zimmer der Spitzenklasse und 50 Suiten zur Verfügung stehen. Das Grand Hotel wird von der deutschen Hotelgruppe Kempinski auf 20 Jahre angemietet. Außerdem soll im Hotel ein Glücksspielbetrieb integriert werden, der von den Casinos Austria betrieben wird.

Insgesamt umfasst das Immobilienportfolio der Immofinanz mittlerweile 108 Objekte mit 962.750 Quadratmetern Gesamtfläche. Zusätzlich hat die Immofinanz Anteile an Investorengemeinschaften in Westeuropa und den USA. Den Verkehrswert ihrer Immobilien beziffert die Immofinanz mit insgesamt 945 Mill. Euro, zusätzlich hat die Gesellschaft mit rund 25.000 Aktionären nach eigenen Angaben Eigenmittel von 539 Mill. Euro. (APA)

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