UMTS und Konzernumbau lassen MobilCom-Verlust steigen

21. März 2002, 09:30
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Büdelsdorf - Der Telekommunikationskonzern MobilCom ist wegen der Aufwendungen für UMTS und den Konzernumbau im Jahr 2001 tiefer in die Verlustzone gerutscht. Das in Büdelsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ansässige Unternehmen habe einen Verlust von 205,57 Mill. Euro eingefahren, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Im Vorjahr habe der Verlust noch 89,25 Mill. Euro betragen.

Für 2002 rechnet das Unternehmen nach eigenen Angaben mit weiter steigenden Umsätzen und plant im Mobilfunk-Markt überdurchschnittlich zu wachsen. Der Umsatz sei 2001 um 10 Prozent auf 2,59 Mrd. Euro gestiegen, sagte der Sprecher. Der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) habe 65,54 Mill. Euro betragen. (APA)

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