Kaprun: Angehörige wollen Akonto von 1,3 Millionen Euro

20. März 2002, 18:37
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Geldforderungen auch an Verkehrsministerium

Wien - Die Kanzlei des Wiener Anwalts Gabriel Lansky vertritt derzeit 58 Angehörige der Kaprun-Katastrophe. Wie der "Kurier" in seiner Donnerstag-Ausgabe unter Berufung auf den Juristen berichtet, werden fünf Firmen und die Republik aufgefordert, Akontozahlungen in der Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro zu leisten. Kaprun könnte damit ein Musterfall für das österreichische Schadenersatzrecht werden.

Besonders Verkehrsminister Mathias Reichhold (F) und sein Ressort haben es laut dem Artikel dem Juristen angetan. So sei in der Geldforderung an das Ministerium von händisch zu öffnenden Nottüren die Rede, die nie eingebaut wurden. Im Sinne einer intelligenten Art der Tourismusförderung sollte Österreich nicht die Verfahren verschleppen sondern sich auf die Seite der Betroffenen schlagen, wird Lansky zitiert. (APA)

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