"Das meiste davon ist weg"

21. März 2002, 11:01
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Die legendäre Anwaltsgehilfin Erin Brockovich hat Geldprobleme - Drogentherapie, Steuern und Hauskauf haben Bares "wegschmelzen" lassen

Hamburg - Die amerikanische Anwaltsgehilfin Erin Brockovich hat - finanziell gesehen - nicht mehr viel von ihrem legendären Gerichtserfolg gegen den Energie-Riesen Pacific Gas & Electric. "Ich hatte mal 2,5 Millionen Dollar (2,83 Mill. Euro), aber das meiste davon ist weg", erzählte sie dem Hamburger Magazin "Stern". Ihr Sohn habe Drogenprobleme gehabt, "und die Therapie kostete sehr viel". Auch die Steuern und die Schule für die Kinder würden eine Menge Geld verschlingen.

"Dann habe ich ein Haus gekauft, und was an Geld noch übrig ist, geht für Reparaturen drauf", erklärte die 41-Jährige. Die dreifache Mutter hatte vor mehreren Jahren Aufsehen erregt, als ihre Untersuchungen zahlreicher Krankheitsfälle zu einer Sammelklage gegen Pacific Gas & Electric führte. Die Firma hatte krebserzeugende Chemikalien ins Grundwasser geleitet und musste schließlich Schadenersatz in dreistelliger Millionenhöhe zahlen. Die Geschichte Erin Brockovichs wurde mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt. (APA/AP)

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