Boris Becker hat Vaterschaft für Tochter Anna noch nicht anerkannt

20. März 2002, 16:37
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Mutter Ermakowa überlegt wieder vor Gericht zu gehen

München - Boris Becker hat die Vaterschaft seiner knapp zweijährigen Tochter Anna in Deutschland nach Angaben der Mutter Angela Ermakowa offiziell noch nicht anerkannt. Die 34-jährige Russin sagte der "Bunten": "Falls sich das nicht freundschaftlich regeln lässt, bleibt mir keine andere Wahl, als in Deutschland wieder vor Gericht zu gehen.

Ermakowa zeigte sich verbittert. Anna werde zu ihrem Geburtstag am 22. März wahrscheinlich wieder kein Geschenk von ihrem Vater erhalten. Becker habe seine in London lebende Tochter immer noch nicht besucht. "Ich denke, er schämt sich", zitierte die Zeitschrift die Mutter.

Dennoch erkenne Anna ihren Vater auf Fotos. Als neulich im englischen Fernsehen über Boris Becker berichtet wurde, habe die Kleine vor dem Bildschirm gestanden und immer wieder "Papa, Papa" gerufen. Becker hatte seine Affäre mit Angela Ermakowa als "Fünf-Sekunden-Beziehung" bezeichnet.

Angesprochen auf die neue Frau an Beckers Seite sagte Ermakowa: "Falls er tatsächlich die Liebe seines Lebens gefunden hat, würde mich das sehr für ihn freuen." Sie meinte weiter: "Durch Liebe wird vielleicht auch Boris zu einem weniger egozentrischen Menschen. Und das würde sich sicher positiv auf seinen Umgang mit anderen auswirken, nicht zuletzt auf den mit seiner Tochter." (APA/AP)

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