Haupt dementiert: "Nicht eine Minute" Gefahr vertragslosen Zustandes

20. März 2002, 16:17
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Sozialminister: Einige Dinge nicht nachvollziehbar

Wien - Sozialminister Herbert Haupt (FPÖ) sieht "nicht eine Minute" die Gefahr eines vertragslosen Zustandes im Zusammenhang mit dem Veto gegen die Vertragseinigung zwischen Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und Wiener Ärztekammer. "Ich habe auch nicht ein Veto, sondern einen Einspruch gemacht", so Haupt auf Anfrage. Einige Dinge seien "nicht ordnungsgemäß nachvollziehbar gestaltet worden". Wenn hier bei der morgigen Sitzung mit den "führenden Herren der WGKK" Klarheit herrsche, stehe einer Einigung nichts im Weg.

Haupt kritisierte, dass ein "Zahlensalat" herrsche. "Wir gehen von sehr unterschiedlichen Zahlen aus. Man muss den Zahlensalat zwischen (dem Obmann der WGKK, Franz) Bittner und meinem Haus und dem Hauptverband beenden, um auf gesicherten Daten entsprechende Schritte und Einsparpotenziale" setzen zu können.

Er habe mit Gesundheitsstaatssekretär Reinhart Waneck (F) "sehr viel im Verhandlungsweg auf die Bühne gebracht". Es wäre sehr töricht, notwendige Dinge zu verhindern. (APA)

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