Radikaler Stellenabbau bei Premiere World

21. März 2002, 19:06
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Sanierungsplan: Bis zu 30 Prozent der 2.400 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden

Mindestens 25 bis 30 Prozent der 2.400 Arbeitsplätze bei Premiere World sollen gestrichen werden, sieht der Sanierungsplan von Senderchef Georg Kofler vor. Spekulationen über eine mögliche Pleite des Pay-TV-Unternehmens wies er am Mittwoch dezidiert zurück: "Mit dem Thema Insolvenz beschäftigen wir uns überhaupt nicht. Wir haben unsere Hausaufgaben zu machen."

Kofler will künftig eine Reihe von Sportarten nicht mehr übertragen. Die Fußball-Bundesliga sei aber ein Juwel, betonte er. Von der Fußball-WM 2002 will er keine weiteren Spiele an die öffentlich-rechtlichen TV-Sender ARD und ZDF abgeben: "Wir übertragen alle 64 Spiele live. An den bekannten Bedingungen für die Öffentlich-Rechtlichen hat sich nichts geändert." (APA/dpa)

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