Eine doppelt "schwarze" Komödie

20. März 2002, 14:53
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Andreas Gruber dreht Film über die "Abschiebung" eines afrikanischen Flüchtlings

Linz - Nach vierjähriger Vorbereitungszeit ist es jetzt soweit: Der oberösterreichische Regisseur Andreas Gruber dreht einen neuen Spielfilm mit dem Titel "Welcome Home". Es handelt sich um eine "Schwarze Komödie" mit aktuellen Bezügen. Vor allem geht es um die "Abschiebung" eines afrikanischen Flüchtlings, der in Oberösterreich aufgetaucht war.

Beim Anheuern bei einem Mühlviertler Fußballverein aufgegriffen

Gruber beschrieb in einem Interview: Der afrikanische Flüchtling, der bei einem Mühlviertler Verein als Fußballer anheuern wollte, wird von zwei Gendarmen aufgegriffen. Die Behörden beschließen, dass der Afrikaner nach Ghana abgeschoben wird. Obwohl der Mann immer wieder beteuert, kein Ghanaer zu sein. Als die Gendarmen mit dem Mann in Ghana landen, gibt es eine böse Überraschung: Die österreichischen Ordnungshüter werden unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen, weil sie nach Auffassung der ghanaischen Behörden den Afrikaner unberechtigter Weise ins Land bringen wollten...

Projektpartner Bavaria München

Gruber zu dem Film: "Es ist eine Komödie mit sehr realistischem Hintergrund, eine 'schwarze' Komödie in einem doppelbödigen Sinn". Als Partner für das Projekt konnte Gruber die Bavaria München gewinnen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Drehbeginn ist im Herbst, im kommenden Jahr soll "Welcome Home" in die Kinos kommen. Drehorte sind das Mühlviertel und Ghana. (APA)

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