Telekom Austria wird laut Analysten eigene Gewinnprognose erfüllen

20. März 2002, 12:49
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Vorläufige Zahlen am Freitag - Erste Bank erwartet positiven Trend im Festnetz

Heimische Aktienanalysten gehen davon aus, dass die Telekom Austria-Gruppe (TA) im Geschäftsjahr 2001 ihr selbst gestecktes Ziel von einem Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,4 Mrd. Euro erreicht hat. Gemäß des Analysten-Konsensus wird erwartet, dass die TA am Freitag bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen bei einem Gruppenumsatz von 3,9 Mrd. Euro ein EBITDA von 1,404 Mrd. Euro veröffentlichen wird.

"Das Maß aller Dinge"

Einen positiven Trend im Festnetz-Geschäft, wo die TA nach wie vor "das Maß aller Dinge" sei, erwartet Konred Sveceny von der Erste Bank. Angesichts der Probleme bei den privaten Anbietern sollte die TA die Marktanteilsverluste "weiter stoppen" können. Im Mobilfunk-Geschäft sei mit etwas geringeren Margen zu rechnen, ein "starker Beitrag" sollte aber aus dem internationalen Geschäft in Slowenien und Kroatien stammen. Hinsichtlich der Frage nach der künftigen Eigentümerstruktur erwartet Sveceny für Freitag keine Neuigkeiten.

Keine Überraschung

Mit keiner Überraschung, aber einem guten Ergebnis rechnet Alfred Reisenberger von der Bank Austria Creditanstalt. Im Festnetz-Bereich misst der Experte dem Abbau der Arbeitskräfte erhöhte Bedeutung bei, während sich im Mobilfunk zwar der Wettbewerb wieder zu verstärken scheine, die TA-Tochter Mobilkom besitze aber in Österreich "den längeren Atem" als die Konkurrenz. Als besonders wichtig stuft Reisenberger den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr ein. (APA)

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