Erste Bank empfiehlt Andritz

20. März 2002, 19:20
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Hoher Cash-Flow und geringe Unternehmensbewertung machen Aktie für Investoren interessant

Wien - Die Aktie des an der Wiener Börse notierten Grazer Maschinenbauers Andritz wird von der Erste Bank weiterhin zum Kauf empfohlen. Auf APA-Anfrage hieß es, es sei "ein Kursziel von 30 Euro vorstellbar". Die Gewinnschätzungen für 2002 und 2003 von 2,72 und 3,10 Euro je Aktie werden ebenfalls bestätigt. Der Plan des Management, zumindest die in der Vorwoche veröffentlichten Ergebnisse des letzten Jahres wieder zu erreichen und vor allem die angedachte Erhöhung des Streubesitzes durch eine Kapitalerhöhung seien darin schon berücksichtigt, heißt es in der Analyse.

Die Fähigkeit, einen hohen Cash-Flow bei einer gleichzeitig extrem günstigen Unternehmens- und Aktienbewertung zu generieren, mache das Unternehmen für Investoren interessant, meint die Erste. Um rund 10 Prozent lagen die Ergebnisse über den Erwartungen der Erste Bank.

Unternehmen fühlt sich unterbewertet

Wie berichtet, fühlt sich Andritz selbst unterbewertet und strebt eine deutliche Erhöhung seines derzeitigen 16-prozentigen Streubesitzanteils an. "Realistisch betrachtet könnte der Streubesitz in einem ersten Schritt auf 30 bis 35 Prozent gesteigert werden", sagte Andritz-Vorstandschef Wolfgang Leitner vergangene Woche.

Die Erste geht weiters davon aus, dass sich die Margen weiter verbessern werden, während die Erholung der Zellstoffpreise sicherstellen sollte, dass die Umsätze in Höhe von 2001 bleiben. Da die Lagerbestände im März zudem zum ersten Mal seit Jahresbeginn zurück gegangen sind, erwartet die Erste den Turnaround im zweiten Quartal 2002. (APA)

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