Kultur und Wirtschaft geben Bösendorfer Rückenwind

20. März 2002, 12:47
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Neuer Beirat offiziell ins Leben gerufen - Ziel ist "Förderung von Kultur und Unterstützung von Bösendorfer"

Wien - Die Klaviermanufaktur Bösendorfer, die heuer nach 35 Jahren in US-Besitz wieder in österreichische Hände zurückgekehrt ist, erhält nun massive Unterstützung aus Wirtschaft und Kultur. Am Dienstag trat der von der BAWAG ins Leben gerufene Beirat für Bösendorfer zu einer konstituierenden Sitzung zusammen. Ziel des Beirates, dem prominente Manager des österreichischen Wirtschafts- und Kulturlebens angehören, ist die Förderung von Kultur im Allgemeinen und die Unterstützung von Bösendorfer im Besonderen.

Dem Beirat gehören neben BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner als Vorsitzender, der Unternehmer Hannes Androsch, Wiener-Städtische-General Günter Geyer, Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberger, Siemens-General Albert Hochleitner, Staatsoperndirektor Ioan Holender, Medienmanager Rudolf Klausnitzer, ATV-Chef Herbert Kloiber, P.S.K.General Stephan Koren, der Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft Christoph Lieben-Seutter, Geiger Dietmar Machold, Christian Meyer vom Arnold Schönberg Center, Unternehmer Josef Taus, Casino-Austria-Chef Leo Wallner und BAWAG-Aufsichtsratschef Günter Weninger.

Der traditionsreiche Klavierbauer Bösendorfer mit Produktion in Niederösterreich wurde im vergangenen Jänner nach längerem Tauziehen vom US-Konzern Kimball an die BAWAG/P.S.K.-Gruppe verkauft. Kimball hatte zuvor ein Offert des US-Gitarrenherstellers Gibson. Um die Rückkehr von Bösendorfer nach Österreich zu ermöglichen, hatte sich sogar der Bundeskanzler eingeschaltet. (APA)

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