Japans Chipbauer wollen mit Staatshilfe verlorenen Boden gutmachen

20. März 2002, 10:49
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Joint Venture für nächste Halbleitergeneration

Japans Chiphersteller wollen mit staatlicher Hilfe verlorenen Boden gutmachen. Wie die Zeitung "Asahi Shimbun" am Mittwoch berichtete, gehen die fünf Konzerne Fujitsu, Hitachi, Mitsubishi Electric, NEC und Toshiba mit einem gemeinsamen Forschungsunternehmen an den Start.

Wissenschaftler kooperieren für nächste Halbleitergeneration

In der neuen Firma sollten rund hundert Wissenschaftler die nächste Halbleitergeneration entwickeln. Die fünf Unternehmen stellen dafür ein Grundkapital von 500 Mill. Yen (4,3 Mill. Euro) zur Verfügung. Das Handels- und Industrieministerium (Miti) werde von einem der fünf Konzerne für 31,5 Mrd. Yen gleichzeitig eine Chip-Fabrik kaufen und diese an das Joint Venture vermieten.

Ziel des Projektes sei es, Japans Chiphersteller wieder wettbewerbsfähig zu machen, berichtete die Zeitung. Nachdem die Konzerne lange Jahre eine starke Position auf dem Chipmarkt hatten, mussten sie in den vergangenen Jahren Marktanteile an Konkurrenten in Südkorea, Taiwan und den USA abgeben.(APA/AFP)

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