Aus für uneingeschränkte Gratis-SMS via Internet

20. März 2002, 16:02
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"sms.at" hebt ab der sechsten Kurzmitteilung 0,04 Euro ein

Das uneingeschränkte Gratis-Verschicken von SMS- Kurzmitteilungen über das Internet steht vor dem Ende. Die größte Gratis-SMS-Seite Österreichs "sms.at" hat ihr kostenloses Angebot stark eingeschränkt. Ab Mittwoch dürfen pro registrierten User nur noch fünf SMS pro Monat gratis verschickt werden.

Pro SMS 0,04 Euro

Wer mehr schicken will, zahlt entweder 0,04 Euro pro Kurzmitteilung oder er muss sich für ein Abonnement anmelden, dass für ein monatliches Kontingent von 100 SMS 9,9 Euro im Jahr, für monatlich 200 SMS 19,90 Euro im Jahr kostet. Bezahlt wird über eine Mehrwert-Telefonnummer, über Kreditkarte, Erlagschein, die Internetwertkarte paysafecard und über das Handybezahlsystem paybox.

50 Kurzmitteilungen pro Minute

Wer sich bei sms.at nicht registrieren will, entkommt zwar der Zahlungspflicht ab der fünften SMS, muss sich allerdings mit allen anderen nicht registrierten Kontingent von 50 Kurzmitteilungen pro Minute teilen. "Die Chance, dass man da zum Zug kommt, ist relativ gering", sagte der Sprecher der sms.at-Betreibergesellschaft, Thomas Reiter.

"Kostenersparnis weiterhin gegeben"

ucp-Chef Christian Lutz erklärt diesen Schritt mit einem "gestiegenen Gratis-SMS-Volumen und erhöhten SMS-Einkaufspreisen". Die Kostenersparnis im Vergleich zum Versand via Handy sei aber nach wie vor gegeben. Außerdem versende der Großteil der sms.at-Nutzer weniger als fünf Kurzmitteilungen im Monat, so Reiter.

sms.at ist laut ucp mit 22,8 Millionen Besuchen im Februar derzeit die größte Internetseite Österreichs. 2 Millionen Benutzer sind bereits registriert. Rund zwei Drittel aller Web-SMS kommen von sms.at.(APA)

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sms.at

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