Austria unterliegt Untersiebenbrunn

20. März 2002, 11:02
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Unkooperativer Kooperationspartner siegte in Wien 3:2

Wien - Erstdivisionär SC Untersiebenbrunn hat am Dienstag im Achtelfinale des Memphis-Cups Austria Wien aus dem Bewerb geworfen. Im Duell der beiden Kooperationspartner war von Stallorder keine Rede, die Marchfelder waren trotz eines frühen 0:1-Rückstands die bessere Mannschaft und siegten schließlich auch verdient 3:2 (1:1).

Begonnen hatte bei Wind und Regen alles nach Plan, der Norweger Rushfeldt brachte die Austrianer nach einem Missverständnis in der Gästeabwehr zwischen Wimmer und Hafner früh in Führung (6.). Mit dem Ausgleich in der 35. Minute durch U21-Teamspieler Kampel übernahmen die Untersiebenbrunner aber das Kommando und gewannen mit ruhigem Spielaufbau gegen den immer nervöser werdenden Favoriten die Oberhand.

Auch Elfergeschenk half nicht

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste war Markus Aigner, der in der Winterpause das Hallenpublikum mit tollen Tricks verblüfft hatte. Der Deutsche war es dann auch, der sein Team per Elfmeter - Ziegler foulte Krajic - erstmals in Front brachte (50.). Austria-Coach Didi Constantini wechselte daraufhin drei Mal, warf alles nach vorne und sah dank eines Elfer-Geschenkes - Linz soll von Weiss gehalten worden sein - den Ausgleich durch Rushfeldt (79.).

Die Austrianer vergaßen daraufhin aufs Verteidigen und liefen wenige Augenblicke vor dem Ende in einen Konter, den Schandl mit seinem ersten Ballkontakt vollendete (89.).

  • Austria Wien - SC Untersiebenbrunn 2:3 (1:1)
    Horr-Stadion, 2.000, Falb.

    Torfolge: 1:0 ( 6.) Rushfeldt 1:1 (35.) Kampel 1:2 (50.) Aigner (Elfmeter) 2:2 (79.) Rushfeldt (Elfmeter) 2:3 (89.) Schandl

    Austria: Ziegler - Dospel, Ratajczyk, Martin Hiden - Janocko, Kiesenebner (54. Datoru), M. Wagner, Ledwon, Sarac (59. Pavlovic) - Mayrleb (75. Linz), Rushfeldt

    Gelbe Karten: M. Wagner bzw. Weiss, Strohmayer

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