Olympiadoping: Auch Kanada fordert Medaillenrückgabe

19. März 2002, 18:11
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Betroffene AthletInnen sollten alles Edelmetall verlieren

Lausanne - Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) wird in nächster Zeit einiges zu tun bekommen: Nach dem NOK von Norwegen hat nun auch das kanadische olympische Komitee gefordert, dass des Dopings überführte Sportler alle ihre Medaillen zurück geben müssten. Die Kanadier, die schon während der Spiele in Salt Lake City im Eiskunstlauf durch eine Berufung eine zusätzliche Goldmedaille hatten herausschlagen können, hoffen auf einen weiteren Olympiasieg auf dem grünen Tisch.

Wenn die von den Norwegern initiierte Berufung gegen die Wertung von Johann Mühlegg, Larissa Lasutina und Olga Danilowa Erfolg hat, dann würde Beckie Scott gleich vom bronzenen auf den goldenen Platz nach vor rücken. Im 5-km-Verfolgungsrennen waren nur Danilowa und Lasutina vor ihr gelegen. (APA)

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