Überreste von 20 Leichen in einem Garten in Südspanien entdeckt

19. März 2002, 14:04
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Ex-Mitarbeiter von Bestattungsinstitut soll Verstorbene illegal beerdigt haben

Überreste von rund 20 Leichen hat die spanische Polizei nahe Malaga an der Costa del Sol im Garten eines früheren Mitarbeiters eines Bestattungsinstituts entdeckt. Die Ermittler gehen nach Rundfunkberichten vom Dienstag davon aus, dass es sich dabei um die Überreste von Verstorbenen handelt, die illegal beerdigt wurden. Die frühere Firma des 41-Jährigen sei 1997 geschlossen worden, weil sie zahlreiche Tote, die eigentlich eingeäschert werden sollten, auf freien Feldern verscharrt habe.

In der Garage des Besitzers hatte die Polizei damals Überreste von mehr als 50 Leichen gefunden. Wegen rund 3.000 illegaler Einäscherungen waren seinerzeit sieben Verdächtige verhaftet worden. Der 41-Jährige soll als Fahrer für die Bestattungsfirma gearbeitet haben. Er wurde am Montagabend festgenommen, nachdem die Polizei bei einer Straßenkontrolle mehrere Plastiksäcke mit Leichenteilen in seinem Auto gefunden hatte. (APA/dpa)

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