Gefahr von Infektionen durch gynäkologische Instrumente eines US-Herstellers

19. März 2002, 11:36
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Hessische Landesregierung warnt vor einer Verwendung

Wiesbaden - Wegen der Gefahr schwerer Infektionen hat die hessische Landesregierung vor der Verwendung gynäkologischer Instrumente des US-Herstellers A&A Medical Inc. gewarnt. Wie das Wiesbadener Sozialministerium am Dienstag mitteilte, hat das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte die Länder informiert, dass die auch unter dem Markennamen LifeQuest vertriebenen Instrumente nicht keimfrei sind. Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten und auch der Tod von Patientinnen könnten die Folge sein.

Nach Angaben des Ministeriums werden die betreffenden Instrumente unter anderem bei der Geburtshilfe eingesetzt. Die Medizinprodukte der US-Firma seien in erster Linie in Italien vertrieben worden. Es sei aber nicht auszuschließen, dass sie auch auf den deutschen Markt gelangt seien. Das Ministerium rief Ärzte und Kliniken in Hessen auf, gynäkologische Instrumente des Herstellers den Regierungspräsidien zu melden. (APA)

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