"Kanon des österreichischen Journalismus"

19. März 2002, 09:41
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Radioreihe "Chronisten, Reporter, Aufklärer" würdigt heimische Journalisten, u. a. Elfriede Hammerl (Bild)

Auf die Suche nach dem "Kanon des österreichischen Journalismus" begeben sich das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien und Ö1 mit der Radioreihe "Chronisten, Reporter, Aufklärer". Die Kurzdoku-Serie, die die wichtigsten österreichischen Journalisten und ihr Ouevre vorstellt, ist bereits am 2. März gestartet.

Rund ein Jahr soll das Gemeinschaftsprojekt unter dem Motto "Österreichisches JournalistInnen Lexikon" laufen und nicht nur Kurzporträts, sondern auch längere Dokumentationen umfassen.

Gewürdigte Journalistinnen und Journalisten

Die Liste der gewürdigten Journalistinnen und Journalisten ist lang, reicht drei Jahrhunderte in die Vergangenheit und soll laufend ergänzt werden. Zu den großen Namen des heimischen Journalismus gehören zahlreiche Frauen. Neben Elfriede Hammerl, Elisabeth T. Spira oder Sigrid Löffler und anderen der breiten Öffentlichkeit bekannten Journalistinnen finden sich darunter auch Pionierinnen wie etwa Brigitte Paoli oder Adelheid Popp.

"Fixplätze" im neuen Kanon haben auch Egon Erwin Kisch, Axel Corti, Peter M. Lingens, Claus Gatterer, Karl Löbl, Karl Kraus oder Hans Weigel - um nur einige zu nennen. (APA)

Die Kurzporträts der Reihe "Chronisten, Reporter, Aufklärer" sind samstags um 13.55 Uhr und sonntags um 18.55 Uhr auf Ö1 zu hören.
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