Prototyp eines virtuellen Keyboards für Spiele

18. März 2002, 12:20
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"Scurry" besteht aus einer Manschette für das Handgelenk und Ringen für die Erfassung der Hand- und Fingerbewegungen

Hannover - Mit Scurry präsentiert Samsung auf der CeBIT 2002 in Hannover den Prototypen eines virtuellen Keyboards. Das Gerät besteht aus einer Manschette für das Handgelenk sowie mehreren Ringen für die Erfassung der Hand- und Fingerbewegungen und kann für Spiele, Virtual Reality-Anwendungen oder für den mobilen Einsatz zusammen mit PDAs und Wearable-Computers eingesetzt werden.

"In der Zukunft werden die Computer kleiner und kleiner, aber das Keyboard wird bleiben. Die Benutzer sind es gewohnt, Daten über Keyboard einzugeben", erklärte Arthur Kim, Entwickler im Wearable Computer Project Team von Samsung, gegenüber pressetext.europa. Samsung will Scurry mit Jahresende auf den Markt bringen.

Bis dahin sollen auch die Kabel, die zurzeit noch die Manschette mit den Ringen sowie dem Endgerät verbinden, durch Bluetooth ersetzt werden. Die Kipp- und Schwenkbewegungen des Handgelenks werden über einen Kreisel erfasst, während die Fingerbewegungen von Trägheitssensoren verfolgt werden. Bei der Eingabe erscheint eine Darstellung des Keyboards auf dem Schirm, wo die erreichbaren Tasten jeweils rot hervorgehoben sind. Einen Schritt weiter geht der Prototyp Scurry 2, der für beidhändigen Einsatz ausgelegt ist. Diese Version erfasst zusätzlich die Beugung der Finger und soll ohne visuelle Kontrolle auskommen. Der Preis des virtuellen Keyboards wird voraussichtlich zwischen 50 und 60 Euro betragen. (pte)

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    foto: samsung
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