Eurozone: Februar-Inflation auf 2,4 Prozent

18. März 2002, 12:14
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Nach 2,7 Prozent im Jänner und 2,3 Prozent vor einem Jahr

Luxemburg/Brüssel - Die jährliche Inflationsrate der Eurozone gemessen am HVPI (Harmonisierter Verbraucherpreisindex) sank im Februar auf 2,4 Prozent, nach 2,7 Prozent im Jänner. Vor einem Jahr, im Februar 2001, hatte diese Teuerungsrate noch 2,3 Prozent betragen, teilte Eurostat (EU-Amt für Statistik) am Montag mit.

Österreich verzeichnete mit 1,7 Prozent vor Deutschland (1,8 Prozent) und Luxemburg (2,2 Prozent) die geringsten Preissteigerungen. Am stärksten stiegen im Februar die Preise in Irland (4,9 Prozent), den Niederlanden (4,5 Prozent) und Griechenland (3,8 Prozent).

Die niedrigsten Durchschnitte über zwölf Monate bis einschließlich Februar 2002 wurden in Frankreich (1,9 Prozent), Dänemark, Deutschland, Luxemburg und Österreich (jeweils 2,3 Prozent) verzeichnet. Dagegen hatten die Niederlande (5,1 Prozent), Irland und Portugal (jeweils 4,2 Prozent) die höchsten.

In der gesamten EU stiegen die Preise im Februar um 2,3 Prozent, nach 2,5 Prozent im Jänner. Die Inflationsrate der Schweiz stieg von 0,5 auf 0,7 Prozent. (APA)

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