"frauen-kunst-preis 2002"

18. März 2002, 11:55
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Die Preisträgerinnen für bildende Kunst, Musik und Literatur - Preisgelder nicht vom Bund, sondern von Sponsoren bereitgestellt

Wien - Drei junge Künstlerinnen werden morgen, Dienstag, mit dem "frauen-kunst-preis 2002" ausgezeichnet. Die Preisverleihung wird Bildungs- und Kulturministerin Elisabeth Gehrer im Parlament vornehmen. Die Preise werden heuer zum zweiten Mal vergeben und sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

Ausgezeichnet werden in der Sparte bildende Kunst die Sue-Williams-Schülerin Katrin Plavcak (32), deren Bilder unter dem Titel "Arme Farbe Blau" im Vorjahr in der Sammlung Essl ausgestellt waren, in der Sparte Musik die Wiener Konzertpianistin Anika Vavic (27) und in der Sparte Literatur die steirische Dichterin Andrea Sailer (30).

Prammers Idee wurde nach dem Regierungswechsel fortgeführt

Der Frauen-Kunst-Preis wurde 1999 erstmals von der damaligen Frauenministerin Barbara Prammer (S) vergeben. Nach dem Regierungswechsel hat die ÖVP-Abgeordnete Gertrude Brinek die Idee aufgegriffen und fortgeführt. "Mit dem frauen-kunst-preis 2002 sollen vor allem junge, herausragende und engagierte Künstlerinnen ausgezeichnet werden, um ihre Arbeit öffentlich zu würdigen und sie in ihrer Ambition zu stärken", so Brinek.

Sponsoren- statt Steuergelder

Die Finanzierung erfolgt ohne Steuergelder: Die Preisgelder wurden ausschließlich durch Sponsoren aufgebracht. Brinek hat für die Auswahl der Preisträgerinnen eine kompetente Fachjury unter dem Vorsitz der Musikprofessorin Elena Ostleitner zusammengestellt. Ostleitner wird im Rahmen der Preisverleihung (Dienstag, 19.3., 17.30 Uhr im Parlament) auch die Laudatio halten. (APA)

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