ÖAAB gegen Beitragserhöhungen und Selbstbehalte

17. März 2002, 11:17
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"Gesundheitspolitik nicht auf Finanzierungsfragen reduzieren"

Wien - Beitragserhöhungen und Selbstbehalte zur Finanzierung des Krankenkassendefizits kommen für den ÖAAB nicht in Frage. Das betonte ÖAAB-Bundesobmann Werner Fasslabend am Sonntag in einer Aussendung. Stattdessen sei es dringend notwendig, die strukturellen Schwachstellen der Krankenkassen zu beseitigen und langfristige Strukturreformen in Richtung mehr Vorsorgemedizin einzuleiten, um so die Kosten für die wesentlich teurere Reparaturmedizin eindämmen zu können.

Dieses Ziel könne nur durch eine "gemeinsame Kraftanstrengung aller Verantwortlichen erreicht werden - also durch eine enge Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten, Spitälern, Krankenversicherung, Sozialpartnern und den politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Gemeinden, so der ÖAAB-Chef. (APA)

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