Österreicher sind seit 1.000 Tagen im KFOR-Einsatz

17. März 2002, 10:32
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"Schwergewichtsmission" - Von 42.500 KFOR-Angehörigen kommen 499 Soldaten aus Österreich

Wien - Österreichische Soldaten nehmen seit genau 1.000 Tagen an der Internationalen Friedensmission KFOR (Kosovo International Security Force) im Kosovo teil. Wie das Verteidigungsministerium am Sonntag mitteilte, wurden seit 2. Juli 1999 bisher 2.832 Entsendungen von Berufs- und Milizsoldaten vorgenommen. Von den insgesamt rund 42.500 KFOR-Angehörigen aus 41 Staaten dienten derzeit 499 Soldaten im österreichischen Kontingent, ist zu lesen. Das Ministerium bezeichnete diesen Auslandseinsatz für das Bundesheer von der Personalstärke her noch vor den Missionen UNDOF (365 Soldaten) und ISAF (55 Soldaten) als "Schwergewichtsmission".

Ziel der Internationalen Mission im Kosovo ist die Aufrechterhaltung der Sicherheit im Verantwortungsbereich. Den österreichischen Soldaten kämen dabei vor allem Überwachungs- und Sicherungsaufgaben zu, berichtet das Ministerium. Die Grundlage für den Einsatz bildet die UNO-Resolution 1244 und ein entsprechender Beschluss der Bundesregierung vom 25. Juni 1999, als eine österreichische Beteiligung an KFOR fixiert wurde. (APA)

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