Sperma von 300 Krebs-Patienten zerstört

17. März 2002, 10:19
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Tiefkühlgerät in Krankenhaus in Edinburgh fiel aus

London - Wegen eines defekten Tiefkühlgeräts ist in Großbritannien das gefrorene Sperma von fast 300 Krebspatienten zerstört worden. Die jungen Männer hatten ihren Samen konservieren lassen, bevor sie sich wegen Hodenkrebs einer Chemotherapie oder Bestrahlung unterzogen. Durch diese Behandlung werden die Patienten oft unfruchtbar.

Wenn das Sperma vorher eingefroren wird, besteht hinterher noch die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung, um Kinder zu bekommen. Bei den 300 betroffenen Männern werde dies nun voraussichtlich nicht mehr möglich sein, teilte das staatliche britische Gesundheitswesen am Samstag mit. Die Panne geschah in einem Krankenhaus in Edinburgh. (APA/dpa)

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