Concorde muss Start in London abbrechen

16. März 2002, 13:02
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Computerfehler in Steuerung der Treibstoffzufuhr - Pilot: "Keine Gefahr"

London - Eine Concorde der Fluggesellschaft British Airways hat am Freitag in London den Start wegen eines Computerfehlers abgebrochen. Die "Times" bewertete den Vorfall am Samstag als den "ernsthaftesten Zwischenfall, seit die Concorde (im November) wieder zu fliegen begann". Die Maschine war voller Prominente, die zur Hochzeit von Liza Minnelli in die USA fliegen wollten. Andere wollten zur St. Patrick's-Parade nach New York.

"Es gab einen Fehler in dem Computer, der die Treibstoffzufuhr zu einem der Triebwerke kontrolliert", erläuterte der Pilot Paul Douglas am Samstag in der "Sun". "Das Flugzeug ist dadurch hin- und hergeschaukelt. Es war aber unter Kontrolle. Zu keinem Zeitpunkt bestand irgendeine Gefahr."

Die Passagiere mussten eine vierstündige Verspätung in Kauf nehmen, ehe sie mit einer anderen Concorde starten konnten. Es war bereits der zweite Defekt dieser Art seit der Wiederaufnahme der Flüge. Die Concorde-Flugzeuge waren nach dem Absturz einer Air-France-Maschine im Juli 2000 bei Paris technisch überholt worden. (APA/dpa)

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