Globalisierungsgegner kritisieren Vorgehen der Polizei in Barcelona

16. März 2002, 17:39
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Großkundgebung für Samstag geplant

Barcelona - Globalisierungsgegner haben das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten am Rande des EU-Gipfels in Barcelona kritisiert. Die Bewegung gegen ein Europa des Kapitals und des Krieges sprach von einem übermäßigen Militäraufgebot, das die Bewegungs- und Demonstrationsfreiheit behindere. Am Freitag gab es kleinere Demonstrationen, für Samstag haben die Globalisierungsgegner eine Großkundgebung geplant. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben zwölf Demonstranten fest.

Die EU-Staats- und Regierungschefs versuchen bei ihrem Gipfeltreffen Wirtschaftsreformen voranzubringen, die die EU zum stärksten Wirtschaftsraum der Welt machen sollen. Die Demonstranten fordern, über dem Wirtschaftswachstum die sozialen Belange nicht zu vergessen. 8500 Polizisten sollen in Barcelona Anschläge der baskischen Untergrundorganisation ETA, gewaltsame Proteste von Globalisierungsgegnern und Terrorakte verhindern.(APA)

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