Boehringer Ingelheim eröffnete neuen Chemieforschungsanbau

15. März 2002, 13:45
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Wien - Einen neuen Chemieforschungsanbau eröffnete am Freitag der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim in Wien. Das Investitionsvolumen für das Gebäude belief sich auf insgesamt 15 Millionen Euro. 65 neue Arbeitsplätze im Bereich der Krebsforschung entstehen dadurch am Technologiestandort Wien. "Wir haben in Wien ein Onkologieforschungszentrum etabliert, von dem wir erwarten, dass es weltweit wettbewerbsfähig ist", betonte Bernd Wetzel, Leiter der Forschung und Entwicklung bei Boehringer Ingelheim.

Als "weiteren Erfolg in den Bemühungen, Wien zu einem internationalen Player in der Biotechnologie zu machen", wertete Vizebürgermeister Sepp Rieder (S) die Betriebsansiedelung des Pharmakonzerns. Mitentscheidend für die Standortwahl seien laut Rieder auch die Wirtschaftsförderungen im Bereich der Hochtechnologie. Auf diesem Weg erhielt Boehringer Ingelheim Austria in den vergangenen zehn Jahren mehr als 9,2 Millionen Euro an Fördermitteln.

"Einsparungspotenzial durch innovative Präparate"

"Das Einsparungspotenzial durch innovative Präparate ist von eminenter Bedeutung für die europäischen Gesundheitssysteme. Dies sollte in Zukunft stärker berücksichtigt werden als bisher", forderte Rolf Krebs, Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim und Präsident der Internationalen Vereinigung der Verbände der Pharmahersteller (IFPMA).

Die Kerngeschäftsfelder von Boehringer Ingelheim Austria sind die Betreuung des Pharmageschäftes Österreich, Forschung und Entwicklung, Biopharmazeutische Produktion sowie Tiergesundheit. Ebenfalls von Wien aus erfolgt die Betreuung der osteuropäischen Märkte. (APA)

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