Go Equity schluckt march.fifteen

15. März 2002, 14:29
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Konzentration am heimischen Risikokapitalmarkt

Wien - In den österreichischen Risikokapitalmarkt ist Bewegung gekommen: Der Venture Capitalist Go Equity und das Wiener Unternehmen march.fifteen, das Firmen in der Startphase mitfinanziert, schließen sich unter dem Dach der Go Equity-Gruppe zusammen. Go Equity übernimmt zu einem nicht genannten Preis die gesamte Mannschaft von march.fifteen, die aber mit ihren Beteiligungen, darunter JoWooD, UCP und SolveDirect weiterhin als rechtlich selbstständige Gesellschaft bestehen bleibt. Der Sitz von march.fifteen wird in die neuen Büros der Go Equity in der Wiener Innenstadt verlegt, teilt Go Equity am Freitag mit.

Durch den Zusammenschluss mit dem Frühphasen-Investor entstehe die erste österreichische Venture Capital-Gruppe europäischen Formats, so Go Equity weiter. "Mit march.fifteen haben wir ein komplettes Team gefunden, das sowohl fachlich als auch menschlich eine ideale Ergänzung zu uns darstellt", streut Go Equity-Gründer und -Geschäftsführer Thomas Lenzinger Blumen. "Mit Go Equity haben wir einen Partner gefunden, der sowohl qualitativ als auch quantitativ neue Maßstäbe für österreichische Verhältnisse geschaffen hat", wird march.fifteen-Gründer Christian Wolff in einer Pressemitteilung zitiert.

Konzentrationsprozess

Bereits im Jänner 2001 war Wolff davon ausgegangen, dass in den nächsten Monaten noch etliche Inkubatoren und Venture Capital-Unternehmen Gewinnwarnungen ausgeben oder vom Markt verschwinden würden. Viele seien schon verschwunden, ohne dass man viel davon bemerkt habe. "Wir sind den richtigen Weg gegangen und haben die richtigen Unternehmen identifiziert", hat Wolff vor knapp mehr als einem Jahr ein ähnliches Schicksal für march.fifteen noch ausgeschlossen. (APA)

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