15.000 Beamte müssen bis 2003 ihren Schreibtisch räumen

15. März 2002, 11:38
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Gesamtzahl der öffentlichen Bediensteten und Pragmatisierungen bereits gesunken

Wien - Die Gesamtzahl der Öffentlich Bediensteten ist 2001 auf 159.996 zurück gegangen. Mit ausschlaggebend war dabei die weitere Reduktion bei den Beamten. Die Zahl der Pragmatisierten sank gegenüber 2000 von 112.360 auf nunmehr 109.594, geht aus den jüngsten Daten des Ministeriums für öffentliche Leistungen von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (F) hervor.

1997 hatte es noch insgesamt 169.166 öffentlich Bedienstete gegeben. 1999 waren es 167.258 und 2000 gab es einen weiteren Rückgang auf 163.424. Von 2000 auf 2001 gab es damit ein Minus von 2,1 Prozent, bei den pragmatisierten Beamten sogar von 2,5 Prozent.

Von den zuletzt ausgewiesenen 159.996 öffentlich Bediensteten waren 109.594 Beamte, 49.475 Vertragsbedienstete, 10 Personen mit eigenen Kollektivverträgen (für ausgegliederte Bereiche) und 917 "Sonstige" (Sonderverträge).

Der vorgegebene Zielwert des Personalabbaus beim Bund betrug für 2000 genau 162.446. Der Richtwert für 2001 wurde mit 159.866 angegeben und ist damit auch praktisch erreicht worden. 2002 soll es nur mehr 157.286 Stellen im öffentlichen Dienst geben und 2003 ist ein Absinken des Personalstands auf 154.408 vorgesehen. Insgesamt will die Regierung damit 15.000 Stellen bis 2003 abbauen, 4.000 davon durch Ausgliederungen. (APA)

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