Außenhandelsdefizit 2001 um knapp ein Fünftel geschrumpft

15. März 2002, 12:38
posten

Exporte um fast sieben Prozent gestiegen - Importe um fünf Prozent höher

Wien - Österreichs traditionelles Defizit in der Warenverkehrsbilanz ist 2001 deutlich niedriger ausgefallen als im Jahr davor: Nach vorläufigen Zahlen verringerte sich das Passivum um knapp ein Fünftel von 5,24 auf 4,21 Mrd. Euro. Wie die Statistik Austria am Freitag weiter mitteilte, stiegen die Exporte im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent von 69,69 auf 74,45 Mrd. Euro. Sie legten damit deutlich stärker zu als die Importe, die sich um rund 5 Prozent von 74,94 auf 78,66 Mrd. Euro erhöhten.

Der Warenverkehr mit den EU-Mitgliedstaaten wies bei den Einfuhren, die 51,68 Mrd. Euro betrugen, ein Plus von 4,3 Prozent und bei den Ausfuhren eine Steigerung um 6,9 Prozent auf 45,51 Mrd. Euro aus. Das Defizit im EU-Warenverkehr sank im Jahresabstand somit um fast 12 Prozent von 7,01 auf 6,18 Mrd. Euro.

Der Außenhandel mit Drittstaaten (Nicht-EU-Ländern) bescherte 2001 einen um rund 12 Prozent höheren Ausfuhrüberschuss von 1,97 (nach 1,76) Mrd. Euro. Die österreichischen Exporte lagen mit 28,95 Mrd. Euro um 6,7 Prozent über dem Vorjahr, die Importe aus dem Nicht-EU-Raum stiegen um 6,3 Prozent auf 26,97 Mrd. Euro.

Im Dezember wurden Waren im Gesamtwert von 5,84 Mrd. Euro eingeführt und Waren im Wert von insgesamt 5,45 Mrd. Euro ausgeführt. Das Defizit der Warenverkehrsbilanz verringerte sich im Jahresvergleich deutlich um 502,8 Mill. Euro auf 390,1 Mill. Euro. (APA)

Share if you care.