Waldbrand bei Mürzzuschlag

14. März 2002, 14:42
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Übergreifen auf große Waldgebiete durch Dauereinsatz von Hubschraubern verhindert

Graz - 24 Stunden nach Ausbruch des Waldbrandes in Kapellen an der Mürz im Bezirk Mürzzuschlag konnte Bezirkshauptmann Gerhard Ofner Donnerstag Mittag "Brand aus" melden. Allerdings wurde bis morgen, Freitag, eine Brandwache eingerichtet, um ganz sicher weitere Schäden auszuschließen. Insgesamt wurden zehn Hektar Wald ein Raub der Flammen.

Rund 120 Feuerwehrleute, Exekutivbeamte und Behördenvertreter sowie drei Löschhubschrauber waren im Einsatz, nur in der Nacht musste auf Grund des unwegsamen Geländes pausiert werden. Bis Freitag wird ein Tanklöschfahrzeug mit fünfköpfiger Besatzung vor Ort Brandwache halten.

Bezirkshauptmann Gerhard Ofner zollte allein beteiligten Einsatzkräften hohes Lob: "Die Feuerwehrleute haben Hervorragendes geleistet." Vor allem durch den raschen Einsatz von Hubschraubern wurde ein Übergreifen auf die riesigen zusammenhängenden Waldflächen des Bezirkes verhindert. Rund drei Viertel des 900 Quadratmeter großen Bezirkes Mürzzuschlag sind Waldgebiete. Die Hubschrauber waren im Minutentakt mit zwischen 250 und 1.000 Liter großen Wasserbehältern gestartet und insgesamt sieben Stunden im Einsatz. (APA)

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