Fujitsu Siemens peilt Gigahertz-PDA an

14. März 2002, 13:15
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Einstieg in den Markt für Kleincomputer - Pocket LOOX vorgestellt

Fujitsu Siemens verbindet seinen Einstieg in den Markt für Kleincomputer mit ehrgeizigen Zielen: "Wir möchten gern die ersten sein, die einen PDA (Personal Digital Assistent) mit einer Prozessorleistung von einem Gigahertz entwickeln", sagte am Donnerstag der für mobile Geräte zuständige Vizepräsident Rami Raulas der Nachrichtenagentur AP. Fujitsu Siemens stellt auf der Cebit den Kleincomputer Pocket LOOX (bild) vor, der mit einem XScale-Prozessor von Intel auf eine Taktrate von 400 Megahertz kommt.

Zwölf Stunden

Er erwarte den ersten PDA mit einem Gigahertz in absehbarer Zukunft, sagte der Marketing-Manager. Der genaue Zeitpunkt hänge von Intel und auch von der Akku-Entwicklung ab, sagte Raulas. Der mit einer Vielzahl von Funktionen aufwartende LOOX kann mit einer Batterieladung zwölf Stunden lang genutzt werden. Mit einem zusätzlichen Akku-Block, der an die Rückseite montiert wird, verdoppelt sich die Nutzungsdauer.

Zielgruppe: Firmen

Als Zielgruppe hat Fujitsu Siemens Unternehmen im Blick, die ihren Mitarbeitern auch unterwegs einen Zugriff auf Internet und Firmendaten ermöglichen wollen. Mit einem zusätzlichen GPRS-Modul wird der LOOX zum vollwertigen Handy. Als Betriebssystem kommt PocketPC 2002 von Microsoft zum Einsatz, die Unterstützung für die Java-Technik wird nach Firmenangaben zusätzlich integriert. Der LOOX wiegt in der Grundausstattung 175 Gramm und soll Ende Mai zum Preis von 699 Euro auf den Markt kommen. (APA/AP)

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