Unwetter in Ecuador : Mindestens fünf Tote

14. März 2002, 08:22
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Fast 500 Familien mussten Häuser verlassen

Quito - Mindestens fünf Menschen sind in Ecuador in Folge schwerer Unwetter ums Leben gekommen. Zwei Mädchen starben nach Angaben des Roten Kreuzes vom Mittwoch, als ihr Haus in der Hafenstadt Manta am Dienstag von einem Erdrutsch zerstört wurde. Zuvor wurden bereits drei weitere Menschen Opfer der heftigen Regenfälle, berichtete der Sprecher der Organisation, Rody Camino, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Weitere 480 Familien seien aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht worden. Für sie seien Behelfslager in örtlichen Schulen eingerichtet worden.

Ecuador wird seit Anfang März von heftigen Regenfällen heimgesucht. In den am stärksten betroffenen fünf Anden- und Küstenprovinzen sind nach Rotkreuz-Angaben 250 Rettungskräfte im Einsatz. (APA/AP)

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