35 Menschen bei lebendigem Leib verbrannt

13. März 2002, 21:53
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Bus rammte Tankstelle in Peru

Lima - Bei einem schweren Busunglück sind in Peru mindestens 35 Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt. Mindestens 20 weitere PassagierInnen wurden zum Teil schwer verletzt, als der Bus im Süden des Landes eine Tankstelle rammte und sofort Feuer fing, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Das Fahrzeug kam aus noch unbekannten Gründen in der Ortschaft Chincha südlich der Hauptstadt Lima von der Panamericana ab und rammte zwei Zapfsäulen am Rande der wichtigsten amerikanischen Nord-Süd-Verbindung.

Zahl der Toten kann steigen

Die InsassInnen hatten den Angaben zufolge keine Chance, den Unglücksbus noch rechtzeitig zu verlassen. Die Rettungskräfte zogen die bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichen von mindestens 35 Menschen aus dem ausgebrannten Wrack. Nach Krankenhausangaben könnte sich die Zahl der Toten noch erhöhen, da einige der Verletzten schwerste Brandwunden davontrugen. Der Bus war unterwegs von der südperuanischen Andenstadt Ayacucho in die Hauptstadt. (APA/AFP)

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