"Beck's"-Eigner Interbrew für weitere Übernahmen offen

13. März 2002, 14:47
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Brüssel - Die neue Muttergesellschaft der Bremer Brauerei Beck&Co, die belgische Interbrew S.A./N.V., ist bereit für weitere Übernahmen in Deutschland. "Falls sich die Gelegenheit bietet, stehen wir bereit, sie zu ergreifen", sagte Konzernchef Hugo Powell am Mittwoch in Brüssel. Im laufenden Jahr stehe aber vor allem die Eingliederung von gekauften Unternehmen an. Interbrew, nach eigenen Angaben die Nummer Eins der europäischen Branche, ist auch mehrheitlicher Eigner der niederrheinischen Privatbrauerei Diebels.

Interbrew mit dem Flaggschiff "Stella Artois" zeigte sich zufrieden mit der im vergangenen Jahr gekauften Beck's-Brauerei. "Das Geschäft lief besser als von uns erwartet", sagte ein Unternehmenssprecher. Beck's erzielte im Kalenderjahr 2001 - das Geschäftsjahr weicht bisher davon ab - inklusive der Glasherstellung und nicht-alkoholischen Getränken einen weltweiten Umsatz von 852 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug laut Interbrew 83 Millionen Euro. Vergleichszahlen für 2000 lagen nicht vor. Die Belgier wollen künftig keine Kennzahlen von Beck's veröffentlichen. (APA)

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Beck&Co
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