Tote Katze am Auspuff löste in Salzburg Verfolgungsjagd aus

13. März 2002, 10:51
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Gendarmerie stellte verdächtiges Auto

Salzburg - Was tun, wenn man neben der Straße eine tote Katze findet, diese zwar zu "entsorgen" beabsichtigt, aber aus hygienischen Gründen das Tier keinesfalls ins Auto nehmen will? Diese kniffelige Frage musste sich in der Nacht auf Mittwoch ein 18-Jähriger in Eugendorf im Salzburger Flachgau stellen. Der junge Mann fand allerdings eine "Lösung", die ihm eine Verfolgung durch die Gendarmerie einbrachte, ehe die Angelegenheit aufgeklärt werden konnte.

Einer Sektorstreife der Gendarmerie war aufgefallen, wie zwei Personen in der Dunkelheit an einem Auto neben der Bundesstraße hantierten. Die Beamten drehten um. Kurz bevor sie beim verdächtigen Wagen ankamen, fuhr dieser los, worauf die Gendarmen die Verfolgung aufnahmen. Kurz bevor sie in Henndorf den Pkw anhalten konnten, bemerkten sie, dass das Fahrzeug etwas nachschleifte. Es stellte sich heraus, dass am Auspuff eine Schnur angebunden war, an der eine tote Katze hing.

Der 18-Jährige hatte das Tier aber nicht so grausam getötet. Er gab an, dass er die tote Katze gefunden habe und nach Hause bringen wollte, um sie am nächsten Tag zu entsorgen. Aus hygienischen Gründen habe er den Kadaver aber auf diese Art heimtransportiert. Da der Vierbeiner bereits Totenstarre aufwies, glaubten die Gendarmen diese Version. (APA)

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