Windows XP und die "Geisterzeichen"

13. März 2002, 13:20
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Zeichen tauchen aus dem Nichts auf – aber kein Softwarefehler

Wie der Newsdienst Newsbytes berichtet, häuften sich in letzter Zeit die Beschwerden von Windows XP Benutzern über so genannte "Geisterzeichen".

Dabei handelt es sich um Zeichen, die vollkommen willkürlich aus dem Nichts auftauchen. Dies geschah besonders bei der Eingabe von Texten in Word und bei der Adresseingabe in Outlook und Explorer.

Keine Hacker, kein Softwarefehler

Allerdings handelt es sich laut Microsoft dabei um keinen Softwarefehler, auch bösartige Hacker haben nicht ihre Finger im Spiel.

Die böse Spracherkennung

Schuld an dem eigenwilligen Verhalten der genannten Programme ist, so Microsoft, die Spracherkennungsoftware. Diese wird von vielen PC-Herstellern bei der Installation [Sapisvr.exe] eingeschaltet und läuft dann unbemerkt im Hintergrund mit. Das Programm versucht daher permanent die Geräusch, die es durch das PC-Mikrofon hört, zu interpretieren und zu erkennen. Schließlich fügt es dann die vermeintlich erkannten Zeichen ein.

Grundrauschen

Alleine das Abschalten des Mikros reicht nicht aus, um den Fehler zu beheben. Denn auch in diesem Fall ist noch immer ein Grundrauschen zu registrieren.

Microsoft rät den betroffenen Usern entweder die Spracherkennung komplett abzuschalten oder jeweils die Diktat- und die Sprachkommando-Funktion zu beenden. (red)

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