Amnesty fordert Freilassung von 1.400 simbabwesischen Wahlhelfern

12. März 2002, 20:49
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"Große Sorgen um Sicherheit der Festgenommenen"

London - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der Regierung von Simbabwe am Dienstag die ungerechtfertigte Festnahme von mehr als 1.400 Menschen vorgeworfen. Die meisten davon seien Wahlhelfer und -beobachter und gehörten zur oppositionellen Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) oder zu der Organisation "Zimbabwe Election Support Network (ZESN)", die die Präsidentenwahl überwachen wollte.

"Wir machen uns große Sorgen um die Sicherheit der Festgenommenen", teilte Amnesty in London mit. Die Sicherheitskräfte von Präsident Robert Mugabe seien berüchtigt dafür, dass sie Menschen grausam und unmenschlich behandelten und "verschwinden" ließen. Die Festnahmen seien "politisch motiviert" und müssten deshalb sofort rückgängig gemacht werden.(APA/dpa)

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    Wahlhelfer zählen vor dem Urnengang Kisten mit Stimmzetteln

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