Norwegische Beobachter: Wahl verfehlte Grund-Standards

12. März 2002, 21:02
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Kritik an Einschüchterung der Opposition

Harare - Die Präsidentenwahl in Simbabwe hat nach Ansicht einer norwegischen Beobachter-Delegation grundlegende Wahlstandards verfehlt. In einer äußerst kritischen Stellungnahme wird vor allem die Einschüchterung der Opposition im Wahlkampf, eine völlig unangemessene Wahlinfrastruktur in der Hauptstadt Harare sowie sehr späte Information über wichtige Regeln angeprangert. Die Wahl sei einem extrem polarisierten Umfeld durchgeführt worden.

Norwegens 25-köpfige Delegation war die einzige europäische Gruppe, die den Wahlablauf beobachtete. Sie kündigte für später einen Abschlussbericht an. Die EU-Beobachtergruppe war aus Protest gegen behördliche Schikanen schon vor der Wahl abgereist. (APA/dpa)

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