Siemens-Prototypen für zukünftige Mobilkommunikation

12. März 2002, 15:54
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"Pen Phone" und Mini-Projektor

Eine Reihe von innovativen Prototypen rund um die mobile Kommunikation präsentiert Siemens auf der Cebit 2002. Neben Miniaturisierung und ausgefallenem Design steht vor allem die Integration immer neuer Funktionen in Mobiltelefone im Vordergrund.

Musik und mehr

Das Quad-band "Pendant Phone" ist ein GPRS-Handy, das als Halskette getragen wird. Neben Telefonaten über Headset oder die Freisprech-Funktion kann der Besitzer mit dem 60 Gramm leichten Gerät auch entweder Fotos (352x280 Pixel) schießen oder Musik hören. Die dafür benötigten Tools, Digitalkamera und MP3-Player, können je nach Wunsch ausgetauscht werden.

Spritzwasser ist kein Problem

Als weitere Innovation stellt Siemens das "Display Speaker Phone" vor, bei dem der Lautsprecher platzsparend ins Display-Glas integriert und somit auch gegen Spritzwasser geschützt ist. Den Lautsprecher mit hoher Klangqualität entwickelte Siemens zusammen mit dem britischen Unternehmen NXT.

Mini-Multimedia-Projektor

Eine dritte Neuheit ist der "Mobile Beamer", der nach Angaben von Siemens kleinste Multimedia-Projektor. Er soll in Business-Handys eingebaut werden und Projektionen im DIN-A4-Format ermöglichen. Die Präsentationen laufen dabei direkt von Dateien, die auf der Flash- bzw. MMC-Card des Handys gespeichert werden.

"Pen Phone"

In ähnlich integrative Richtung geht die Idee des "Pen Phone", das mit einem optischen Sensor Handschriften und Zeichnungen erkennen soll. Mit einem ebenfalls integrierten Stift soll man auf allen Oberflächen schreiben können. Diese Technik wurde zusammen mit dem israelischen Start-up-Unternehmen OTM Technologies entwickelt. (pte)

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