Liebeskummer ist schlecht für die Kreativität

12. März 2002, 15:12
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Der Chef auch

Liebeskummer ist offenbar schlecht für die Kreativität. 78 Prozent von 500 befragten Designern sind der Meinung, dass im Kopf nichts mehr geht, wenn es in der Beziehung nicht gut läuft. Das Hamburger Fachmagazin "Page" hatte seine Leser, Profis aus digitaler Gestaltung und Medienproduktion, gefragt, was sie beim Denken behindert. Auf dem zweiten Platz (77 Prozent) folgt demnach der Hunger. Immerhin noch 60 Prozent erklärten: "Der Anblick meines Chefs killt meine Kreativität."

Zeitschriften inspririeren ...

Die besten Ideen kommen 86 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben beim Blättern in Zeitschriften, 82 Prozent können bei Spaziergängen am besten denken, und 79 Prozent finden Gespräche mit Kollegen konstruktiv. Nur zehn Prozent gestehen dagegen ihrem Vorgesetzten eine kreativitätsfördernde Wirkung zu. Auch dumme Sprüche von Kollegen oder Zigarettenqualm sorgen bei den wenigsten für gute Ideen.

Liebe verleiht Flügel ...

Gespalten sind die Meinungen dagegen bei Zeitdruck, Kuchen und Alkohol. Während mit diesen Dingen jeweils rund 40 Prozent nach eigenen Angaben besonders gut arbeiten können, geben fast genauso viele an, knappe Zeitvorgaben, Süßigkeiten und Alkohol seien Ideenkiller. Einig sind sich dagegen die meisten (67 Prozent), dass die Liebe kreative Flügel verleiht. (APA)

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