Österreich liegt bei ISDN- und Computerausstattung zurück

12. März 2002, 14:38
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Studie: Norwegen mit höchstem ISDN-Anteil - USA hat höchste PC-Dichte

Wien - Österreich liegt in einem Vergleich der weltweit wichtigsten Industrieländer bei Handys wie erwartet mit an der Spitze, bei der ISDN- und Computer-Ausstattung dagegen im mittleren und hinteren Feld von 13 untersuchten Industrieländern. Wie der deutsche Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) vor Beginn der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover bekannt gab, liegt Österreich mit 82 Handys je 100 Einwohnern hinter Italien (89) und Portugal (85) gemeinsam mit Finnland an dritter Stelle. Die geringste Handydichte weisen demnach die USA mit 47 und Japan mit 53 Handys je 100 Einwohner auf.

Fünfte Stelle bei ISDN-Anschlüssen

Schlechter sieht es für Österreich allerdings bei der Zahl der ISDN-Anschlüsse aus: Auf 100 Österreicher kommen demnach nur 14 ISDN-Anschlüsse. Hier liegt Österreich nach Norwegen (40), der Schweiz und Deutschland mit je 29 Anschlüssen und Japan mit 22 Anschlüssen an fünfter Stelle. Doch rangiert der Großteil der restlichen Industrieländer noch hinter Österreich: Sehr wenige ISDN-Anschlüsse gibt es laut Bitkom in Spanien (6), den USA (7) und Großbritannien, Portugal und Frankreich mit jeweils 8 ISDN-Anschlüssen je 100 Einwohner.

Noch weiter zurück liegt Österreich, wenn man die Zahl der PC je 100 Einwohner berücksichtigt. Nur in Spanien, Portugal und Italien kommen mit 13, 14 bzw. 15 Personal Computer weniger PC auf 100 Einwohner als in Österreich, das bei 28 hält. Spitzenreiter ist hier eindeutig die USA mit 82 PC je 100 Einwohner, gefolgt von Norwegen mit 55 und Schweden mit 54 PC je 100 Einwohner. (APA)

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