Goliath sucht nach David - neues Schachprogramm vorgestellt

12. März 2002, 11:40
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Schachprogramm Goliath-Blitz wartet auf Herausforderer - Software der Chess Academy - 1,8 Millionen Partien gespeichert

"Goliath-Blitz" nennt sich ein jetzt bei Hemming erschienenes Schachprogramm, bei dem man den Namen ruhig wörtlich nehmen darf. Im Innern werkelt die Goliath Engine, eine Software, die im vergangenen Jahr Sieger im Blitzschach bei der Weltmeisterschaft für PCs wurde. Begleitet wird sie vom Datenbanksystem Chess Academy 2000, einer Schachdatenbank mit fast 1,8 Millionen Partien seit 1783 sowie Lern- und Trainingsmodulen.

Kein Handbuch

Eine Ahnung von dem, was in Goliath steckt, bekommt man direkt nach dem Start des Programms. Die Menüleiste jedes Büroprogrammpakets wirkt dagegen fast bescheiden leer. Deshalb dauert es auch etwas, bis man sich mit den Einzelheiten des Programms vertraut gemacht hat. Denn es gibt zwar eine Online-Hilfe, ein Handbuch mit einer übersichtlichen Einführung in die Möglichkeiten von Goliath fehlt aber leider.

Training

Goliath glänzt nicht mit wunderschöner Grafik, bietet dafür aber sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Spieler viele Einstellungmöglichkeiten zu Spielstärke, Spielverhalten, Zeitnahme und anderem mehr. Wer will, kann auch nur bestimmte Phasen des Spiels trainieren, zum Beispiel Mittel- oder Endspiel, oder auch den Königsangriff oder das Spiel Dame gegen Turm. 18 Themen stehen hier zu Wahl.

"Goliath-Blitz" braucht einen PC mit mindestens einem Pentium-166-Prozessor und 32 MB Arbeitsspeicher, empfohlen wir das Doppelte, und eines der Windows-Betriebssysteme ab Version 95. Das Spiel belegt rund 450 MB auf der Festplatte und kostet im Handel 35 Euro.(APA/AP)

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