Connie Francis verklagt Universal Music

12. März 2002, 11:39
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Sängerin fordert Schadenersatz für Verwendung ihrer Songs in Pornofilm

New York - Die Sängerin Connie Francis (62) hatUniversal Music verklagt, weil das Musiklabel ihre Songs ohne Erlaubnis in Pornofilmen verwendet haben sollen. Francis verlangt 40 Millionen Dollar (45,75 Millionen Euro) Schadensersatz und wirft dem Unternehmen vor, von ihrer zeitweisen Unzurechnungsfähigkeit Gebrauch gemacht zu haben, berichten amerikanische Medien am Montag.

Die Sängerin wurde in den 50er und 60er Jahren durch Songs wie "Who's Sorry Now" and "Where the Boys Are" bekannt. 1974 war sie in einem Hotelzimmer vergewaltigt und gequält worden. Danach hatte sie psychische Probleme, wurde immer wieder in geschlossene Anstalten eingewiesen und versuchte sich 1984 das Leben zu nehmen.

Francis wirft Universal Music vor, mehrere ihrer Lieder in dem Pornofilm "Postcards from America" verwendet zu haben, dessen Soundtrack 1995 veröffentlicht wurde. Auch der Song "Lollipop Lips" in dem Porno "Jawbraker" (1999) stamme von ihr. (APA)

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