Anti-Terror-Koalition: Geländegewinne im Osten Afghanistans

12. März 2002, 06:54
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Sprecher: Taliban- und El-Kaida-Kämpfer gefangen

Bagram - Afghanische Soldaten unter US-Kommando haben bei Kämpfen in Ostafghanistan offenbar Gebietsgewinne erzielt. Die afghanischen Kräfte hätten Taliban- und El-Kaida-Soldaten "in einem wichtigen Sektor" bei Gardes rund 100 Kilometer südlich von Kabul zurückgeschlagen, teilte ein Sprecher der US-Operation "Anaconda" am Dienstagmorgen auf dem Militärstützpunkt Bagram mit. Dabei seien auch Gefangene unter den Taliban- und El-Kaida-Kämpfern gemacht worden. "Widerstandsnester" seien offenbar in den vergangenen Tagen erheblich "reduziert" worden, sagte der Sprecher weiter.

Nach US-Presseberichten wurden bei der "Operation Anaconda" bisher etwa 800 Taliban- und El-Kaida-Kämpfer getötet. Auf US-Seite kamen bisher acht Soldaten in dem Einsatz ums Leben. An der seit 2. März andauernden Offensive sind auch deutsche Elitesoldaten beteiligt. (APA)

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