"Ein Stückerl Urlaub" in der Stadt

11. März 2002, 16:25
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FPÖ will für den Wiener Donaukanal mehr Grün, Taxiboote sowie eine "Kunst- und Kulturmeile"

Wien - Auch die Wiener Freiheitlichen verweisen auf die Chancen, mit einer Neugestaltung des Donaukanal-Bereiches ein "kleines Stückerl Urlaub" mitten in der Stadt zu ermöglichen. Laut FP-Chef Hilmar Kabas liegen Vorschläge zur Revitalisierung seit Jahren auf dem Tisch - "ohne dass allerdings jemals etwas geschehen ist".

Erlebnis- und Unterhaltungsmeile

Laut Kabas soll es in Zukunft am Donaukanal mehr Grün, Hausboote, eine lebendige Gastronomieszene und auch Taxiboote geben. Das Areal solle eine angenehme "Erlebnis- und Unterhaltungsmeile" werden. Denkbar wäre laut Kabas auch die Etablierung einer "Kunst- und Kulturmeile", etwa durch die Ansiedlung von Galerien, Kunsthandwerkstätten, Ausstellungs- und Proberäumlichkeiten, modernen Literatur- und Musikfachgeschäften sowie Literatur-Cafes.

"Drogenumschlagplatz beim Flex

"Auch junge Architekten und Modemacher könnten hier ebenso wie beispielsweise Grafiker und Exponenten der PR-Branche ihre Büros eröffnen. Die Donaukanal-Gesamtgestaltung könne geradezu ein stadtplanerischer Modell- und Referenzfall werden", so Kabas. Dafür, so fügte er hinzu, sei jedoch die Beseitigung des "Drogenumschlagplatzes" rund um das "Flex" notwendig.

Kabas betonte jedoch, dass im Rahmen der Donaukanalgestaltung nicht Bauspekulanten Tür und Tor geöffnet werden dürften. Er sprach sich für einen internationalen Ideenwettbewerb aus. In weiterer Folge müsste gewährleistet sein, dass die Anrainerinnen bestmöglich eingebunden werden. (APA)

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