6.000 zusätzliche Jobs durch Fußball-EM

11. März 2002, 12:42
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IHS: Bauwirtschaft, Tourismus und Medien würden von der Vergabe der Fußball-EM 2008 an Österreich am stärksten profitieren

Wien - Von einer Vergabe der Fußball-Europameisterschaft 2008 an Österreich und die Schweiz würde nicht nur der heimische Fußballsport, sondern auch die Wirtschaft kräftig profitieren. In den kommenden sechs Jahren würden allein in Österreich zwischen 5.300 und 6.100 zusätzliche Jobs neu entstehen, die heimische Wertschöpfung würde um rund 200 bis 240 Mill. Euro höher ausfallen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS), die am Montag vom scheidenden ÖFB-Präsidenten Beppo Mauhart und Wirtschaftskammerchef Christoph Leitl vorgestellt wurde.

Wegen der notwendig werdenden zusätzlichen Investitionen in Sportstätten und in die Infrastruktur würde die Hochbaubranche zu den stärksten Gewinnern einer für Österreich günstigen UEFA-Entscheidung gehören. Auch der Tourismus könnte mit Tausenden neuen Arbeitsplätzen rechnen. Günstige Auswirkungen hätte die Vergabe des sportlichen Großereignisses auch auf die heimische Werbewirtschaft und die Medien, wo freilich keine neuen Jobs entstehen dürften. Profitieren würde schließlich auch der Finanzminister, der mit bis zu 50 Mill. Euro höheren Steuern rechnen kann.

Österreich hat sich zusammen mit der Schweiz erstmals um die Austragung der Endrunde der Fußball-EM beworben. Sechs weitere Veranstalter(gemeinschaften) bemühen sich ebenfalls um die Austragung der Europameisterschaft. Im Dezember 2002 wird der Europäische Fußballverband (UEFA) über den Austragungsort entscheiden.(APA)

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IHS
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